Maria, die Mittlerin

May 19, 2026

Maria hat immer ein offenes Ohr für alle,
die mit Wahrhaftigkeit sich an sie wenden.
Und ja, auch wenn sogar viele, die sich Christen nennen,
nicht an ihre Fürsprachekraft glauben, sie ist es dennoch:

Sie ist die ganz große Mittlerin zwischen euch Menschen und
Christus Jesus Emanuel und
seinem Christusnetzwerk. Sie ist Teil des Christus Netzwerkes.
Ja, sie die Mutter und Maria Magdalena,
die wichtigeste Apostellin und innigste Gefährtin zu Jesu Lebzeiten,
sie waren die ersten Wesenheiten mit denen sich
Christus Jesus Emanuel zum Christus – Netzwerk vereinigte.
Maria war es, die mit dem Willen und der Tatkraft,
dem Christuswillen und der Christustatkraft
alle Engelchöre ans Christusnetzwerk anschloss.

Und Maria vermag sie auch im Geiste ihres Sohnes zu dirigieren.
Dazu hat Christus Jesus Emanuel sie ermächtigt.
Und wenn sie ihre Engelchöre herbeiruft und Heilsgesänge anstimmen lässt –
und dennoch tut sich nichts auf Erden,
das nach Heilwerdung sich anfühlt - dann – dann liegt dies nicht an den Engelchören,
sondern am Getöse der Weltenmusik.
Das dröhnt und kracht und quietscht und kreischt und wimmert und
winselt und kläfft und bellt und jault und hämmert und brüllt und bellt und jault und
hämmert und donnert und heult und dissonanzt und grunzt und gellt und grölt und
heult und krächzt und winselt und schnaubt, zischt, rattert und knallt und knattert, …

Dieses fürchterliche Klangchaos der Erde,
es brüllt auch im Inneren des bittenden Menschenwesens.
Und immer stumpfer wird es so gegenüber
den Gesängen der Engel und der Musik Gottes.
Darum immer wieder: SÜSSE STILLE,
heilige Quelle ruhiger Gelassenheit.

Nur in ruhiger Gelassenheit kann Heilsein,
Heilwerden geschehen.

In ruhiger Gelassenheit kann deine Wunde heilen.
Wenn du ständig an ihr kratzt, bringst du Schmutz, Unrat,
Unheil hinein und Heilung rückt in weite Ferne.

Sogar an der göttlichsten aller Künste, an der Musik,
hat sich das Teuflische schon vergriffen.
Lug und Trug ist ihr moderner Klang.
Ein infernalischer Brei aus verzerrten Klängen und Tönen,
künstlich in ohrenbetäubende Lautstärken gejagt,
prasselt zusammen mit Lichtexplosionen auf die Menschheit herein,
die sich als zuckend verzückter Menschenbrei
dem teuflischen Orgasmus hingibt.

Nein! So ist Heilung nicht möglich!

Also: Wenn du Maria rufst, dann bitte tu dies aus der Stille heraus.
Suche dir einen Platz der Stille. Versuche selbst in die Stille zu gehen.
Atme die dich umgebende Stille ein.
Gib ihr einige Augenblicke,
dich in deinem Innersten zu erfüllen und das wahrzunehmen,
was dich unruhig, unzufrieden, unglücklich,
Angst und Bange, also krank macht.
Und dann atme das in einem langen Ausatemstrom weg von dir.
Und dann, wenn du spürst, wie die heilige Ruhe in dir Platz nimmt,
dann genügt es sogar,
wenn du nur sagst:

„Maria, bitte hilf!“
„Maria, ich danke dir!“

Natürlich darfst du ihr auch dein ganzes Elend erzählen.
Siehe, deshalb heißt es in dem Gebet,
das Jesus euch hinterlassen hat:
„Unser tägliches Brot gib uns heute!“
Dieses tägliche Brot umfasst alles,
was der Mensch braucht,
um den Tag gut bestehen zu können.

Und das ist nicht nur Nahrung für den physischen Leib.
Auch dein Ätherkörper,
also dein Lebensleib braucht Nahrung aus der Lebenskraft Gottes.
Und diese Lebenskraft kommt dir nur in der Stille zu. Lärm,
Hektik und Sinnesüberreizung verklebt
deinen Lebensleib, presst ihn zusammen.
Er braucht aber Raum, um schwingen zu können.
Drum gib deinem Lebensleib die so nötige Stille.

Und auch dein Astralkörper braucht die tägliche Nahrung.
Du weißt ja, dort, in diesem für die meisten Menschenaugen
unsichtbaren Körper steht all das,
was du in diesem Leben erlebt hast,
was dich geprägt hat, erregt, erfreut, erschreckt, beglückt,
beseelt, beeindruckt, begeistert,
aber auch entsetzt, enttäuscht, entkräftet, …hat.

Und, um das verdauen zu können und –
so wie dein physischer Körper es dir zeigt – Unnützes,
Wertloses ausscheiden zu können,
dafür gibt es auch tägliche Hilfen.

Solche wären bspweise der tägliche Retourgang durch deinen Tag,
das gedankliche Durchspielen von Lebenssituationen,
wo du dich hättest vielleicht anders verhalten sollen.
Für die Reinigungsarbeit des Astralleibes
eignet sich aber auch das Gespräch.
Aber schwierig ist es da den richtigen Gesprächspartner zu finden.

Deshalb hat die Kirche ja auch die Beichte erfunden.
Wahrlich gut gemeint und von vielen Priestern auch in bester Absicht durchgeführt.
Sozusagen auf die Gebetsbitte hin:
„Vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

Die Priester lernen in ihrer Ausbildung,
dass mit den Vergebungsworten, die sie sprechen,
Gott die Schuld von dem Bekenner nimmt.

Nur, Gott braucht keinen Mittler zwischen
sich und seinen Geschöpfen.
Seit Golgotha ist dies so!

Seit der Christusfunke in jedem Menschenwesen wohnt!

Und vor allem:
Wo bleibt bei diesem Kirchenakt der zweite Teil?
Wo spricht der beichtende Mensch
die von ihrer Schuld los,
die an ihm schuldig geworden sind?
Und erst dieses Lossprechen leitet die gewünschte Umkehr ein!

Und so singen dir die von Maria geleiteten Engelchöre in himmlischen Weisen folgende Liedstrophen:

  1. Erhebe in der Stille deine wunde Seele zu uns empor!

  2. Wir kennen deine Gewissensbisse!
    Aber tu mit ihnen so, wie mit deinen Wünschen.
    Und wir stimmen das Unsere dazu!

  3. Und dann, fast das Wichtigste!
    Wem musst du was vergeben?
    Wenn du allein in der Stille bist, dann vertraue ihr,
    der Stille, hörbar dein Vergebungswort an.
    Ja sprich es aus:
    „Ich vergebe dir/euch……,
    dass du/ihr ……
    Ja, das hat mir (mit mir) ……
    Aber ich spreche euch von eurer Schuld los.
    Halleluja!
    Ihr seid frei!
    Und ich bin frei!

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen,
welchen Wohlklang ihr damit in Marias Engelmusik erzeugt.

Und dieser Wohlklang wird euren Astralleib erfüllen!

Und dann geschieht das Allerwichtigste!!!

Euer Bewusstseins-Ich macht einen Bewusstseinsentwicklungssprung
vom egozentrierten Ich hin zum Christusbewusstsein!

Grad so, wie ihr es im Assisigebet enthüllt bekommt.

Ja, Maria, die große Engelschorleiterin hilft dir dabei,
dass dein Menschenbewusstsein ins Christusbewusstsein hineinstirbt und
sich in ihm auflöst,
um ganz individuelles Christusbewusstsein zu sein.

Ave maris stella

Berühmter lat. Hymnus (8.9.Jh.)
Maria wird als Orientierung auf dem Lebensweg angerufen,
vergleichbar mit dem Polarstern für Seeleute.