Jedes Ausschalten des Egobewusstseins, Wachbewusstseins
bringt Chancen und Gefahren.
Der Schlaf ist die göttlich vorgegebene Chance des Ausklinkens.
Und wenn dem Schlafe ein Gebet zuvorgeht,
ist die Winde zum Ziel des Gebetes geöffnet.
Euer Gutenachtgebet ist für euch alle die Anbindung an mich und
das Göttliche und segnet euch und euren Schlaf.
Was ihr euch (also) in diesem Leben einverleibt,
(zum Beispiel den Heilerwillen und die Heilertätigkeit)
geht euch nicht mehr verloren.
So wie ihr auf Winden zurückgreifen könnt,
die ihr in früheren Daseinsformen euch erworben habt.
Ihr fragt, bleibt alles Einverleibte für alle Zeiten in meiner Bewusstheit!
Nein, dazu habt ihr die Geisteskraft der Ausscheidung.
Habt ihr einmal, dank eurer Urteilskraft,
etwas Einverleibtes als Schädigendes erkannt,
könnt ihr es kraft eures Willens auch wieder abnabeln.
Auch dabei helfen euch meine vielen Heilshelfer, die dafür auserkoren sind.
Wenn ihr in meinem Namen darum bittet, kommen sie euch zu Hilfe.
Auf vielfache Weise!
Oft auch über Menschen.
Nur ohne euren demütigen Willen, können wir n i c h t helfend einschreiten.
Und wir helfen euch gerne. Dazu ist es allerdings notwendig, dass ihr
durch Gebete die Heilswinde auf euch herabzieht,
und wer das tut,
der befindet sich in ihrem Schutz- und Schirmbereich (des Heiles).
Wer (sich und andere) heilen will, lerne erst einmal richtig beten.
Wie betet man richtig!
Man versucht zur Ruhe zu kommen,
seine Sorgen und Nöte der Welt hinter sich zu lassen,
die Erdenschwere, die durch Sorgen, Kümmernisse, Wünsche, Ängste
bleiern erzeugt werden, abzustreifen.
Das fällt eben schwer, wenn man im Strudel dieser Welten-Dinge steckt.
Seht ihr, und gerade dafür sind die Gebete,
deren Worte vorgegeben sind, bestens geeignet.
Vorgefertigte Gebete haben neben dem Inhalt auch Rhythmus und Melos.
Sie wirken wie Zaubersprüche, wie Mantras.
Sie betäuben die bleiernen Füße der Welt.
Der gefangene Geist kann sich erheben.
Und nur der Geist, der sich zu erheben vermag,
kann sich an den von lichteren Welten kommenden Heiliggeist-Fäden anknüpfen.
Wenn sich dann das Gefühl der Beruhigtheit einstellt,
der Sinn nicht mehr den weltlichen Dingen nachläuft,
sondern wenn es in dir klingt:
Und erlöse uns von allem Unnützen
oder
Christus Jesus Emanuel brause mit Liebesgewalt
oder
dass ich selbst Licht vom Lichte bin,
dann ziehe um dich ein Schutzschild auf:
Eine Kugel aus schneeweißem Licht imaginiere rund um dich!
Du kannst das!
Denn Kraft der Heiligen Geistes-Gaben
hast du eine innere Vorstellung von weißem Licht und von der Kugelform.
Und wenn du Kraft deiner Gedanken
dir Ängste und andere Beschwernisse hast aufbauen können,
dann kannst du auch diese heilsame Kugel bauen.
Und in ihr ist dann kein Platz mehr
für deine selbst erzeugten Gedanken und Gefühlselementale.
Denn ja: Du bist ein schöpferisches Wesen:
Du erzeugst dir deine eigene Welt!
Es ist die Welt deiner Vorstellungen,
die dich beglückt oder bedrückt.
Mit Hilfe des Reinigungsgebetes und
der Schutzkugel aus weißem Licht
wird aus Bedrückung Beglückung.
Als zusätzliches, ganz starkes Schutzschild,
zieht um euch den fünfzackigen Stern. So, im sicheren Schutze,
kann dann eure Heilmeditation (für euch und andere) beginnen.
Dies war heute die erste Lektion.
Weitere werden folgen.
Wir wollen euch, wie in euren Schulen, Hausaufgaben geben.
Die erste lautet:
Übt das Lippengebet und das Bauen des Schutzschildes.
Die zweite lautet:
Beginnt euer Ego zugunsten der Liebesfähigkeit zu zähmen!
Wie?
Vergegenwärtigt euch täglich eine oder mehrere Situationen eures Tages.
Beobachtet euch, wie ihr euch da verhalten habt.
Wie habe ich reagiert?
Mit Wut, mit gekränktem Stolz, mit Trauer, mit Enttäuschung,
mit Unwahrhaftigkeit, mit Neid, Eifersucht - alles lieblose Ego-Reaktionen!
Ihr braucht euch dessen nicht zu schämen oder euch schlecht dünken
und schon gar nicht euch deswegen rügen.
Stellt sie nur ehrlich fest.
Das ist der erste Schritt in Richtung Christusliebe.
Stattdessen könnt ihr überlegen:
Wie hätte ich anders, weniger egoman,
sondern liebevoller reagieren können.
Wenn ihr diese Übung wirklich täglich macht,
schafft ihr damit eure eigene Heilung.
Und je heiler ihr selbst seid,
umso besser werdet ihr anderen bei ihrer Heilsarbeit helfen können.
Ihr merkt schon: Auch heilen will gelernt sein.
Und zuallererst müsst ihr euer Werkzeug, euer Instrument,
in bestmöglichen Zustand bringen:
Euren Körper, eure Gefühle und euer Denken.
Es segnet euch die Gemeinschaft des Heiligen Geistes,
auf dass Geist zu Geist fließen kann.
Bis zur nächsten Lektion übt fleißig!
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