Wohin der Mensch dann im Laufe seines Lebens
mit seinem ICH-Bewusstsein schreitet,
hängt von seinem freien Willen ab.
Er bestimmt, was er in sich aufnimmt –
teils vorgeburtlich bestimmt,
teils aus seinem weltlichen Willen bestimmt.
Was das Eingeflossene mit seinem Denken und Fühlen macht,
lagert sich im Astralkörper ab und gelangt von dort
in die geistigen und weltlichen Räume.
Das heißt, alle deine Vorstellungen,
deine Wünsche, deine Ängste,
deine Freuden, dein Unverzeihen,
dein Machtwille, deine Lüste,
alles, alles speichert dein Astralleib,
in dem es viele Wohnungen für viele Auslagerungen gibt.
Je weniger Spirituelles sich darin lagert,
umso abgeschnittener ist der Mensch von seiner Heimat im Geiste.
Je weniger spirituell, desto weltlicher sind die Einlagerungen,
umso mehr trägt der Mensch an Negativem hinaus in die Welt
und prägt so die Geisteshaltung der jeweiligen Epoche mit.
Da Gleiches Gleiches anzieht oder besser aufnimmt,
verstärkt die Umgebung die Einlagerungen.
Wir sprachen deshalb von Zäunen, die euch umgeben –
Luftzäune, Machtzäune, Zornzäune, .....
und diese wiederum wirken auf euren Körper über euren Ätherleib.
…. Darum habe ich euch immer wieder angehalten, eure Gedanken zu reinigen.
Im Ausatmen des letzten Atemzuges - und Atem ist Äther –
verlassen innerhalb deines Astralleibes und Ätherleibes
auch dein göttlicher Kern,
deine Geistseele,
dein Ich-Bewusstsein
deine irdische Behausung.
Eine Weile begleitet dich noch dein Ätherleib,
bis auch er sich von dir trennt,
um im Kosmosäther zu verschmelzen.
Du brauchst ihn nicht mehr.
Er war der ätherische Nährboden für dein stoffliches Sein.
Dein Geist-Ich, dein Ich-Bewusstsein, macht nun seine Erfahrungen mit dem Astralleib,
der ja, wie du weißt, deine irdischen Erfahrungen gespeichert hat.
Kein Wunder also, wenn du zunächst den unaufgelösten Eisbildern
deines Erdenlebens begegnest.
Und die Eisbilder, das weißt du ja,
sind die Manifestationen des Gegenspielers Christi,
denn das Christusbewusstsein kennt nicht Angst noch Trauer,
noch Enttäuschung, noch Groll, noch Gier und Verlangen
nach irgendetwas B e s t i m m t e m .
Denn das B e s t i m m t e ist immer etwas,
das sich aus dem All-Einen herausgelöst hat.
Und genau so lange euer Ich-Bewusstsein eben auf B e s t i m m t e s fixiert ist,
solange seid ihr noch auf der Reise,
um die E i n f a l t in der V i e l f a l t begreifen zu können.
Das Wichtigste meiner Heilslehre ist die Erkenntnis,
dass jeder das Leben lebt, das er denkt.
Wenn du denkst, dass du leiden musst,
steckt dieses Denken dein Gemüt an,
dann entstehen Ängste, der Groll,
das Selbstmitleid, die Trauer.....
Dann leidest du.
Gott will aber nicht, dass du leidest.
Er will deine Freude.
Je mehr Freude über deine geistige Verbundenheit
mit seinem Geist und seinen Geisthelfern,
desto reiner und geformter dein Astralleib
und desto zufriedener und
ausgeglichener dein ICH, dein Sein.
Auf dieser Reise bin ich euer Reisekamerad.
Ich, der Herrscher über das Ätherreich,
der Herrscher über die V i e l f a l t in der E i n f a l t .
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