… Weil etwas sich wandelt, sind viele verstört.
Und sie flehen um Rücknahme des Wandlungsvorganges.
Der Frühling dieses Erdenjahres ist eben gerade so gediehen,
dass die bräutliche Blütenpracht vieler Bäume und Sträucher dahinstirbt.
Und euer Sträuben im Ablauf eurer Wandlungs-Abläufe gliche einem Baume,
der ruft: „Nein, nein, ich will nicht verblühen!
Immerdar will ich in meinem Schmucke prangen!
Mir, und allen die mich betrachten, zur Freude!“
Oder eine Raupe, was wäre, wenn sie jammerte:
„Nein, ich will mich nicht verpuppen.
Ich fresse so gerne und die Blätter sind so üppig,
da habe ich doch das Paradies.
Nein, ich will nicht, ich will nicht, ich will nicht!“
Nun, sie tun es nicht!
Denn die Vorgänge in der Natur sind n i c h t
im Eigenwillen der einzelnen Wesenheit begründet.
Zum Glück! Das Chaos wäre infernalisch!
Die Natur zeigt euch: Auferstehung erwächst
aus dem vermeintlichen Tod!
Die gesamte Schöpfung ist diesem Willen Gottes ergeben,
dieser gewaltigen Liebesmacht, dieser All-Weisheit.
Nur das Menschengeschlecht ist herausgeschält
aus dieser Gottesergebenheit,
wegen des Eigenwillens und
der damit verbundenen Selbstbestimmtheit,
und des isolativen Ich-Bewusstseins.
Die chaotischen Zustände, die sich daraus ergeben,
fallen allesamt auf das Menschengeschlecht zurück.
Doch es gibt einen Unterschied
zwischen dem göttlichen Liebesmacht-Chaos
und dem vom luziferisch und ahrimanisch verführten Menschen-Chaos.
Gott benutzt die Auflösung bestehender Formen und Strukturen,
um Neues daraus entstehen zu lassen.
Luzifer und Ahriman zerstören, um endgültig zu vernichten.
Sie sind die Todbringer!
Christus Jesus Emanuel hat diesen endgültigen Tod
durch seine Liebesmacht überwunden.
Und so kann der Mensch, der ihm folgt, lauthals singen und sagen:
Tod, wo ist dein Stachel?
Der Tod hat keinen Stachel mehr.
Der Stein - die gewaltigste Verdichtung - ist weg.
Das Grab (in der Finsternis) ist leer!