Bewusstseins-Zuwachs

Mar 3, 2026

Kehren wir noch einmal zurück zu den noch
nicht so weit entwickelten „Willensmenschen“,
die auch heute noch die Geschicke der Erde prägen,
oder zu den Menschen,
die furchtbare Greueltaten auf Erden vollbringen.
Was steht in
ihrem Lebensbrief?
Wurde das (denn) vom karmischen Rat gut geheißen?

Zum Einen: Der karmische Rat berät.
Der zur Erde nieder sich Schwingende wählt aus.
Das Grauen auf Erden ist eine Schaumöglichkeit für Menschen,
das Gute vom Bösen zu unterscheiden.
Die das Greuel schaun und es als das erkennen,
haben schon gelernt.
Die an sich das Greuel erleben, lernen noch mehr.
Das sind sehr lernbereite, reuige Menschen,
die im abgelebten Leben (möglicherweise)
selbst solche Greueltaten begangen haben.
Wie sollen sie je erfahren, was das in einer Seele bewirkt,
wenn sie es nicht selbst an sich erfahren?
Damit erhebt sich aber für euch die Frage,
wer sucht es sich beim Schreiben seines Geburtsbriefes aus,
als Greueltaten-Bringer zur Erde zu fahren?

Dazu müsst ihr euch einmal vergegenwärtigen,
was euer Leben auf Erden eigentlich ist.
Es ist jedes Mal ein neues Rollenspiel.
Ja, ihr seid eigentlich Darsteller von Szenarien auf der Erdenbühne
und übernehmt Rollen, wie die Schauspieler auf euren Erdenbühnen.

Für die meisten Schauspieler auf Erden
ist das Spielen einer extremen Charakterrolle
eine großartige Herausforderung.
Immer die gleichen Rollen zu spielen,
ist ihnen sehr langweilig.
So übernehmen sie gerne die Rollen
von Mördern, Verbrechern, Betrügern,
Süchtigen, Huren, Vergewaltigern
und Menschen mit vielen Ecken und Kanten.
Sind sie deswegen das, was sie gerade spielen?
Nein, sie müssen sich nur für die Dauer des Stückes
in die Seelenstruktur des Darzustellenden hineinfühlen.
Und sie halten so mit ihrem Spiel den Zuschauern einen Spiegel vor.
Denn selbst im größten Verbrecher liegen auch andere Seiten.
Sei es, dass sie besonders gute Väter, Mütter,
Söhne, Töchter, Geschwister sind,
sei es, dass sie große Verehrer der Künste sind,
sei es, dass sie weinen können,
wenn sich ihr geliebter Hund verletzt.

Auf alle Fälle müssen sie Menschen darstellen,
die selbst, aus welchen Gründen auch immer,
schwer verletzt sind.
In all das muss sich der Schauspieler hineinversetzen können.
Nach Abspielen seiner Rolle kehrt er in sein eigenes Leben und
Sein zurück. Sicherlich nicht ohne
durch die Darstellung dieses Charakters
Neues in sich entdeckt zu haben,
Neues aufgenommen und erfahren zu haben,
ein erweitertes Bewusstsein ist die Folge.
Genauso ist es bei euren Lebens-Rollen-Spielen.
Nur, im Gegensatz zum Schauspieler,
habt ihr im Wesentlichen das Drehbuch selbst geschrieben.

Stelle dir einmal Folgendes vor: Es ist nur ein Gleichnis!
Es findet sich eine Schar von Seelen ein,
die für Mord und Krieg, Raub und Totschlag,
für viele Greueltaten einmal Urheber oder Vollstrecker waren.
Und sie suchen verzweifelt nach der Möglichkeit,
dafür eine Ausgleichsrolle auf Erden zu erhalten.
Und dann stellt sich eine Seele dafür zur Verfügung,
im nächsten Leben so zu handeln,
dass das Rollenspiel ablaufen kann.
Freilich gibt es auch andere Möglichkeiten.
Du weißt, es gibt Seelen, die schaffen es nicht,
über die Dunkel- und Grauzonen in die Ebene
zum karmischen Rat zu gelangen.
Aber auch sie wollen inkarnieren.
Und da gibt es nun Elternpaare,
die sich für solche Seelen zur Verfügung stellen.
Das sind ganz hohe Liebesdienste.
Genauso wie jene Eltern, die sich zur Verfügung stellen,
einem behinderten Kind Eltern zu sein
oder aber einer Seele, die nur ein kurzes Erdenleben plant,
weil diese Erfahrung, als Kind zu sterben
oder schon als Ebryo oder
als Totgeburt zur Erde zu kommen, ihr fehlt.
All diese Abläufe werden schon lange
vor der Geburt des betreffenden Kindes
mit den zukünftigen Eltern abgesprochen.
Und alle diese für euch kompliziert klingenden Abläufe
sind außerhalb des Raum-Zeitplanes
der Erde einfach Wandlungs-Abläufe
um Seelenerfahrungen und Bewusstseinszuwächse zu ermöglichen.
Schau, auf Erden ist jeder B e w u s s t s e i n s – Z u w a c h s
nur durch E i n v e r l e i b e n möglich.
Die Pflanzen, die Tiere, die Menschen müssen,
um leben zu können,
in Körpern leben zu können,
immerzu sich andere Wesenheiten einverleiben.
Luft zum Atmen und Assimilieren,
Wasser zum Trinken,
fleischliche und pflanzliche Nahrung,
und sie erhalten darüber Bewusstseinsinhalte
dieser einverleibten Seinsart.
Menschen werden dem, was sie in sich aufnehmen, ähnlich.
Das ist der Grund, warum es Ehepaare gibt,
die sich im Verlauf ihres gemeinsamen Lebens
immer ähnlicher werden.
Menschen nehmen sogar die Züge
ihrer geliebten Tiere an.

Wer geistige Nahrung in sich aufnimmt,
erhält deren geistige Potenz als Bewusstseinszuwachs.
Das ist doch das wunderbare an euch Lebewesen mit Gehirnen,
dass ihr hier ein Organ habt, das aufnehmen,
also einverleiben u n d speichern kann.
Ein glückliches Leben führt der,
der immer wieder Liebe speichern kann.
Aber es gibt eben auch solche,
die in ihrem Lebensbrief darauf wenig oder
gar nicht Wert gelegt haben.
Im Großen gesehen,
also was alle Bewusstseinszuwächse aller gelebten Leben,
was alle Einverleibungen anderer Bewusstheiten umschließt,
ist das Endziel eben die große,
allumfassende Liebe,
weil es nichts mehr gibt,
was man nicht schon in sein Bewusstsein aufgenommen hätte.

Die Summe aller Bewusstheit ist die Liebe,
ist das All-Eine, ist Gott.
Und wer daher in seinem Leben immerdar danach strebt,
sich mit Gott zu vereinen,
der erhält den größten Bewusstseinsschub.

Welche Verbrechen geschehen (oft),
damit die Mitbewohner (auf Erden) erkennen können,
was sie mit der Liebesbewertung anfangen können.

Es bleibt der Wissensweiser
(die sich entwickelnde Wesenheit), die Person,
im Lebens-Betrachten stehen,
wenn sie das nicht durch-lebt,
was sie in Gedanken durch-denkt.
Aus milder Bewirtungsebene stimmt
sich ein Liebeslied für Weinende an,
die sich o h n e Liebeswinden aufgemacht haben,
Seelen an sich zu binden.
Noch weniger erfreuen sich dann die Menschen,
wenn wir ihnen den Brief zustellen,
den sie sich (selbst) geschrieben haben.

Neben der Weihestraße ist (aber)
die Liebeswinde angebändert.
Also erfährt der Weltwanderer nur dann die Liebe,
wenn er sich, aus der Weihestraße heraustretend,
die Liebeswinde anbindet,
in die Weihestraße zurückkehrt und
fortan den Liebesfaden mit sich herumträgt.
Nie ist es zu spät dafür.
Nie bewegt man seine Liebesantennen zur unrichtigen Zeit.
Ich stimme euch das Weihelied an,
ich halte auch den Liebesfaden.
Aber gehen und aufnehmen müsst ihr selbst.
Manche gehen o h n e Sicherung,
weil sie nicht verspannte Seile
für ihre Wanderungen gebrauchen.
Wie sollen diese in das sichere Seilnetz fallen können,
wenn die Seile nicht gespannt sind?

Jesus, Jesus wirkt für euch,
dass ihr fehltreten könnt und doch gehalten werdet.

Die Winde der Welt ist bereit,
alles in sich aufzunehmen,
was den Wunsch hat aufgenommen zu werden.
Keine Wesenswinde wird ausgeklammert,
ich halte den größten Irrfahrer und
Wirrweiser meine Heilstangen hin,
die Weihestraße und den Liebesfaden.