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Nein, deine Litanei soll kein monoton
dahingemurmeltes sprachliches Gebilde sein.
Die Gabe des Sprechens gab der Schöpfer den Menschen als Mittel
der Bewusstseinsbildung, zur Ausbildung seiner Moral und somit der Macht über sich selbst.
Unter dem Einfluss der Gegenmächte mit ihren vielen Namen entscheiden sich leider viele Menschen,
die göttliche Gabe der Macht anstatt zur eigenen Erhöhung
zur Erniedrigung anderer zu verwenden.
Wie spricht jemand, der gehört werden will?
Murmelt der etwa?
Blickt der verlegen zu Boden?
Krümmt er seinen Rücken?
Nein, er spricht aufgerichtet, klar, deutlich, klangreich.
Verbirgt sich hinter seinem Sendungsbewusstsein allerdings Unsicherheit,
gar Angst, Machtlosigkeit gegen sich selbst,
dann artet das Sprechen in Schreien, ja Brüllen aus.
Schreien ist immer ein Zeichen der Ohnmacht.
Deshalb schreien Babys und Kleinkinder!
Weil sie sich selbst noch nicht helfen können und
Hilfe brauchen. Sobald sie sprechen können,
geben ihnen Worte die Macht, ihre Bedürfnisse aussprechen zu können.
Ihr Schreien und Brüllen zeigt, dass sie lernfähig sind.
Für lange Zeit war das ihr einziges Machtmittel auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen.
Der Bewusstseinsreifeweg sollte das unartikulierte Brüllen gegen
die gewählte, bewusste Sprache eintauschen.
Gebete sind sprachliche Hinwendungen zu geistigen Wesenheiten.
Eine Gebetsform, wahrlich die häufigste, ist das Bittgebet.
Dieses könnt ihr außer an den Schöpfer auch an uns,
seine göttlichen Heilshelfer und Helferinnen richten.
Ja, bittet uns um Heilshilfe. Wir tun nichts anderes,
als eure Bitten zu verstärken.
Wir erhöhen also eure Schwingungen.
Litaneien sind Bittgebete,
die von mehreren bis zu vielen Menschen gemeinsam gesprochen werden.
Da verfällt die Menge oft in ein in der Allgemeinheit untergehendes Gemurmel.
Das ist schade!
Das macht die Einzelschwingungen klein.
Ihr, eure Schwingungen werden unbedeutend.
Das ist schade!
Sprecht doch bitte auch eure Litaneien hochschwingend,
feierlich, bewusst, ausdrucksvoll!
Ihr wisst doch!
Alles in Gottes Schöpfung ist Schwingung!
Und in Resonanz, also in Mitschwingung gehen
kann jedes Wesen nur mit den Schwingungen,
die es in sich trägt. Erhöht also bitte eure Schwingungen,
wenn wir mit euch in Resonanz gehen sollen!
Und ich meine damit nicht die Lautstärke.
Ich meine die Reinheit und innere Intensität des Klanges!
Ich meine die Wahrhaftigkeit deiner Worte!
Ich hör sie immer wieder von euch, jene Worte,
die einst Elisabeth zu mir sprach:
„Gegrüßet seist du Maria!“
Mein Gott, wie oft schmerzt mich dieser Gruß eher,
wenn er sinnentleert von kaum sich öffnenden Lippen geraunt wird.
Ich weiß, ihr habt mich verstanden!
Es gibt auch euer geistiges Sprechen.
Da ersetzt eure Vorstellungsgabe die Arbeit eurer Sprechwerkzeuge.
Diese, mittels Vorstellungsgabe erzeugte Rede nennt ihr Denken.
Und dieses Denken entspringt deinen Empfindungen auf Eindrücke,
die du von außerhalb deines Selbst empfängst. Etwa, der Anblick,
der Duft einer Rose, der Vogelgesang am Morgen,
ein schönes Gespräch mit einem liebenswerten Menschen,
das erschöpfte Gesicht eines von anstrengender Arbeit kommenden Menschen,
ein hasserfülltes Streitgespräch, wüstes Gebrüll, ohrenbetäubende,
künstlich verstärkte Musik, ein Kind,
das selbstversunken vor sich hinträllert.
All diese Empfindungen prägen dein Denken.
Und dein Tun bestimmt dein Sein.
Ja, du bist, du tust und wirkst das, was du denkst!
Und du denkst in Worten.
Merkst du, wie wichtig deine Sprache ist?
Warum glaubst du, rufe ich, Maria,
euch immer wieder auf zu beten?
Nein, nicht um mir zu huldigen!
Nicht, damit ihr mich anfleht!
Wer betet, verwendet Worte, deren Klang,
deren Schwingung der Vibration heilsam für alles Lebende wirkt.
Jedes Wort wirkt!
Auf seine besondere Weise!
Und warum der Rosenkranz!
Weil er heilsame Worte wiederholt!
Die Wiederholung heilsamer Worte erhöht den Heilvorgang.
Vielleicht hilft dir dieses Bild:
Spiralförmig schwingen die sich wiederholenden Wörter höher und höher,
noch schwingender und hochschwingender entfalten sie sich.
Wie die Töne der Musik.
Jeder natürlich erzeugte Ton enthält in sich viele Obertöne.
Ihr nehmt sie nicht wahr, die geistige Welt sehr wohl!
Jede künstliche Verstärkung kappt diese Obertöne.
Jede künstliche Aufnahme beschneidet sie. Und gerade diese Obertöne sind es,
auch in deiner Sprache, die sich dem entgegenschwingen, dem du dein Sein verdankst. Und ja!
Dein Schöpfer hat dir nicht nur dein Sein geschenkt,
sondern auch die Freiheit.
Auch die Freiheit, so oder so zu sprechen.
So oder so Musik zu hören und zu erzeugen.
Freiheit zu geben ist der höchste Willensakt der Liebe!!!
Aber es ist auch das Wesen der Liebe, sich nach Vereinigung zu sehnen.
Und diese Vereinigung muss deiner Freiheit erwachsen.
So ist jedes Gebet ein Ausdruck deines Wunsches nach Vereinigung mit deinem Ursprung.
Dein Ursprung ist kein Ort sondern die Wesensvereinigung mit deinem Schöpfer,
und als eine Zustandsvereinigung, eine Bewusstseinsvereinigung.
Und jedes Gebetswort bringt dich diesem Zustand näher.
Darum vermittle ich euch immer wieder:
Bete! Bete!
Auch die Litanei kann euch zum Gebet werden.
Eure Sprache kennt so wunderbare Worte!
Forme sie bewusst, liebevoll, dankbar mit deinen Sprechwerkzeugen,
gib deinem Lebensatem Raum in deinem ganzen Körper für Klangfülle,
weil alle deine Resonanzräume von ihm,
dem Lebensatem erfüllt werden.
Du merkst schon, deine Litanei,
deine ganz persönliche Litanei bedarf keiner Bitte.
Vielmehr bettet sich deine Litanei in den Schwingungszustand Gottes ein.
Und es gibt nichts Heilsbringenderes als das.
Für dich!
Für deine Menschenfamilie!
Für einzelne Personen dieser Familie!
Für die Erde!
Also wähle!
Wähle die Wörter für deine Litanei!
Ich wähle jetzt meine Litaneiwörter für euch,
meine lieben Menschengeschwister:
Freiheit! Freiheit! Freiheit!
Entfalte dich!
Freiheit für die Wahrheit!
Wahrheit! Wahrheit! Wahrheit!
Entfalte dich!
Freiheit für die Liebe!
Liebe! Liebe! Liebe!
Entfalte dich!
Freiheit für den Frieden!
Friede! Friede! Friede!
Entfalte dich!
Freiheit für die Wahrheitsliebe!
Wahrheitsliebe! Wahrheitsliebe! Wahrheitsliebe!
Entfalte dich
Freiheit für die Nächstenliebe!
Nächstenliebe! Nächstenliebe! Nächstenliebe!
Entfalte dich
Freiheit für die Feindesliebe!
Feindesliebe! Feindesliebe! Feindesliebe!
Entfalte dich
Freiheit für die Friedensliebe!
Friedensliebe! Friedensliebe! Friedensliebe!
Entfalte dich
Freiheit für die Gottesliebe!
Gottesliebe! Gottesliebe! Gottesliebe!
Entfalte dich
Freiheit! Freiheit! Freiheit!
Entfalte dich
Meine lieben Menschengeschwister,
meine lieben Menschenkinder!
Bitte achtet auf eure Sprache.
Achtet darauf, welche Worte ihr wählt.
Denket stets an die hohe Macht der Worte!
Worte sind Veränderungsrichter!
Leider bedienen sich auch die Widersachermächte dieser Veränderungsrichter!
Unaufhörlich wiederholen die weltlichen Medien ihre Litaneien.
Slogan nennt ihr sie,
was ursprünglich Schlachtruf heißt.
Meine Kinder, meine Geschwister
be - ob - achtet
diese Schlachtrufe!
Achtet vor allem auf die Litaneien in euren Medien.
In welche Richtung will man euch lenken?
In die Freiheit?
Wahrheit?
Liebe?
Frieden?
Zu Gott?
Und vor allem!
Schützt eure jungen Pflanzen.
Welche Richtung lasst ihr zu, dass man sie zieht?
Schenkt ihnen ein Ohr für die Sprachen!
Lehrt sie horchen!
Es gibt bei euch so schöne Kindergebete!
Was meint ihr, was in der Seele eines Kindes vor sich geht,
wenn es hört, wenn es spricht:
„Heiliger Schutzengel mein, lass mich dir empfohlen sein!“
Du meinst, das sei doch eine veraltete Sprache.
Du meinst, das Kind verstünde nicht!
Meine Lieben, die Seelen eurer Kinder verstehen viel mehr, als ihr ahnt!
Von Anfang an, fallen die Worte, die eure Kinder hören, tief, tief in ihre Seelen hinein.
Und sollte dein Kind fragen, na dann sage ihm:
Du bist mein Kind / unser Kind.
Der liebe Gott hat dich zu mir / uns geschickt.
Er hat dich uns empfohlen.
Er hat dich unserem Schutz, unserer Liebe anvertraut.
Und so bitten wir deinen Schutzengel darum,
dass er auf dich aufpasst, dich schützt, weil er dich liebt.
„Heiliger Schutzengel mein,
lass mich dir empfohlen sein.
Steh in jeder Not mir bei,
halte mich vom Bösen frei!
Führe mich an deiner Hand
In das himmlische Vaterland.“
Es kann auch ein anderes Schutzgebet sein.
Aber wer als Kind ein Schutzengelgebet in sich aufgenommen hat,
hat zeitlebens einen unsterblichen Rettungsanker.
Da mag noch so viel Abfall ins Leben deines Kindes kommen.
In Zeiten tiefster Finsternis, größter Not,
bitterster Trauer erhebt sich das Schutzengelgebet in der Seele deines Kindes und
bringt die Finsternis, die Not, die Trauer in die Richtungswende.
Ach, ihr meine Lieben!
Ja, ich Maria, die von meinem Menschensohne,
der Menschheit als Mutter zur Seite gestellt wurde,
singe heute diese Worte zu euch ab!
„Johannes, siehe deine Mutter!
Mutter, siehe dein Sohn!“
Und meine Lieben, Johannes steht hier stellvertretend für alle Menschen zu allen Zeiten.
Und ja, ich spreche hier als Mutter zu dir und dir und dir …
Und meine Liederquellen aus meinem Mutterherzen.
Aber ich höre auch die Stimmen meiner Geistgefährten im Christusnetzwerk.
Und eine Chorstimme singt mir für euch diese Weise:
Ihr wisst es, ihr wisst es!
Wir sandten es euch schon vor Zeiten ab!
Unterscheidet die Geister!
An ihren Worten könnt ihr sie erkennen!
Alles, was auf Vereinigung, Verbindung, Verschmelzung,
Ganzheit also Heilheit abzielt, kommt aus Gottes Heilsplan.
Alles, was trennt, vereinzelt, spaltet, teilt,
also auch urteilt oder gar verurteilt sind Gesänge der Widersachermächte!
Oja, auch sie singen, auch sie schwingen,
auch sie erzeugen ihre Frequenzen.
So wie sie sich in Anlehnung an unser Christusnetzwerk ihre weltlichen Netzwerke
von euch Menschen bauen lassen, mit denen sie dann ihr Verführungswerke an euch tätigen,
so machen sie auch vor den Künsten nicht Halt.
Vergleicht die Sprachwerke, Musikwerke,
Bauwerke, Bildwerke der verschiedenen Epochen.
Nicht um zu werten!
Sondern um zu erkennen!
Ja, die Kunstwerke der letzten Jahrzehnte sprechen die Sprache der Trennung.
Aber ihr wisst, das war vorgesehen im großen Weltenplan der Schöpfung.
Erst ihr, ihr zu Individuum Herangereiften habt jenen Bewusstseinsstand erreicht,
aus eigener Kraft, aus eigenem Willen, aus eigenem Moralgewissen heraus die Vereinigung,
die Verbindung, die Ganzheit,
die Heilheit und damit die Heiligkeit anzustreben.
Es werden immer mehr, die auf dem Weg meines Erdensohnes wandern,
ihr die ihr beginnt eure Widersacher, eure Feinde, die Andersdenker,
die Anderslenker zu lieben, in dem ihr gerade für sie betet.
So wie Jesus es vorgelegt:
Liebe eure Feinde!
Tut Gutes denen, die euch hassen.
Betet für die, die euch verfolgen.
Beginnt eure Litanei so:
Ich bete für alle, die …
In Spiralen fliegen eure Gebete in die Räume des heiligen Lichtes!
Ich werde sie begleiten.
Ich Maria, die Mutter